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Abfallvergährung

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CO2 freundlich: Abfallvergärung

Die Abfallvergärung bietet sich insbesondere als Vorstufe der Kompostierung an. Kompost ist nicht erst seit der Einführung der Biotonne ein Rohstoff. Er kann aber gleichzeitig auch Produktionsmittel für ein Geschäftsmodell sein, an dessen Ende unter anderem Strom erzeugt wird.

 

Prozess, der ökologisch und wirtschaftlich Sinn macht

Bei der ursprünglichen Kompostierung werden zwar Temperaturen von 40 – 60 Co erreicht. Die bei diesen Temperaturen entstehende Wärme ist für die Energieerzeugung jedoch nicht ausreichend. Schaltet man der Kompostierung jedoch eine Gärstufe vor, wandelt der dort stattfindende Gärprozess den Kompost in Faulgas um. Dieses Biogas kann eine Gasturbine oder ein Blockheizkraftwerk (BHKW) antreiben. Beide Aggregate erzeugen Strom.
Bei diesem Prozess entsteht außerdem noch ein wertvoller Zusatzeffekt: Der während des Gärvorgangs erzeugte Reststoff – der Gärrest – wandelt sich in der Nachverrottung in Dünger oder Humus um. Ein Prozess, der ökologisch und wirtschaftlich Sinn macht.

 

Abfallvergärung: aktiver Beitrag zum Klimaschutz

Das während der Vergärung entstehende Faulgas – im eigentlichen Sinne also das Biogas – wird für die Stromerzeugung in BHKWs verwendet. Je erzeugter Kilowatt-Stunde (kW/h) Strom werden so 576 g CO2 eingespart (Energiemix Deutschland 2012). Bei der Wärme sind es ca. 297 g CO2. Bezugsgröße sind dabei die fossilen Energieträger wie etwa Heizöl. Durch den Ersatz der klassischen Energieträger leistet die Abfallvergärung einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

 

Preisvorteile beim „Brennstoff“ Biomasse

Die Preisvorteile beim „Brennstoff“ Biomasse liegen auf der Hand. Anstatt die hohen Preise für fossile Energieträger zu bezahlen, um Strom und Wärme zu erzeugen, gibt es die Biomasse nahezu kostenlos. Die Betreiber, größtenteils öffentliche Auftraggeber wie Kommunen, Gemeinden oder Städte, erweitern so ihre Wertschöpfungskette und stärken dadurch ihre Wirtschaftskraft. Gleichzeitig können Abfallentsorgungskosten langfristig stabil gehalten werden.

 

Geschäftsmodell für Kommunen und Gemeinden

Als Betreiber für die Stromerzeugung über Biomasse kommen insbesondere Kommunen, Gemeinden oder Landkreise in Frage. Ihnen unterliegt üblicherweise die Abfallentsorgung. Die Menge des anfallenden Biomülls in einem Landkreis ist für den Betrieb einer Abfallvergärung in der Regel ausreichend. Voraussetzung: Der öffentliche Träger verfügt über eine Kompostieranlage. Dann steht einer Installation einer Abfallvergärung nichts mehr im Wege.

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